Siberia
(Quelle: buch.de)
Autorin: Ann Halam
Verlag: SauerländerErscheinungsjahr: 2007
Orignaltitel: Siberia
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-79418054-7
Klappentext:
Seit sie denken kann, lebt Rosita
mit ihrer Mutter in einem Dorf in der Tundra. Heute weiß sie, dass die Mutter
früher Biologin war und an diesen Ort verbannt wurde. Mit ihr teilt Rosita ein
Geheimnis: Die beiden besitzen eine Erfindung, die die Welt für immer verändern
könnte. Doch das will die Regierung mit allen Mitteln verhindern. Als die Mutter
von der Polizei abgeholt wird, rettet Rosita die versteckte Laborausrüstung. Vor
den Häschern flieht sie mit ihrem Schatz in die Wildnis. Aber wie soll sie hier
draußen überleben? Und wie die Sicherheit jener Stadt erreichen, in der sich das
Vermächtnis ihrer Mutter erfüllen wird? Eine abenteuerliche Reise durch Schnee
und Eis beginnt...
Das Buch ist einer meiner Lieblinge, es packt und lässt
einen nicht mehr los. Die Geschichte wird aus Rositas (die später Schlehe
genannt wird) Sicht erzählt. Ich persönlich mag Ich-Erzählweisen, weil man sich
so einfach am besten in die Figuren einfühlen kann. Manche Stellen haben einen
gewissen Fantasy-Charakter, aber ohne Hokus-Pokus oder Zauberkräfte. Was mir
gefällt, ist, dass man als Leser Rosita von klein auf begleitet. Man wird aus
ihrer Sicht an die Arbeit ihrer Mutter herangeführt und weiß nur, was sie
weiß.
Fazit:
Auf jeden Fall etwas für Leute, die es nicht immer nur
kuschelig mögen, sondern auch Spannung brauchen, aber auch für die, die Happy
Ends lieben. Für solche, die Splaterromane und dergleichen bevorzugen ist das
Buch jedoch eher nichts ;)
Autumn - Ein Mädchen
verschwindet
(Quelle:http://www.crosschannel.de)
Autorin: Norma Mazer
Verlag: Sauerländer
Erscheinungsjahr:2009
Orignaltitel: Missing Girl
Seitenzahl: 200 Seiten
ISBN:
978-3794180752
Klappentext:
Beauty sehnt sich nach
Liebe. Mim verbirgt ein Geheimnis. Stevie ist launisch. Fancy redet zu viel. Und
Autumn, die Jüngste, träumt oft vor sich hin. Fünf grundverschiedene Schwestern
aber sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Bis eines Abends Autumn nicht
nach Hause kommt...
Mein
Eindruck:
An sich gefiel mir das
Buch sehr gut. Man kann sich gut in die Charaktere einfühlen, weil irgendwie
jede etwas erlebt oder Gefühle hegt, die man selbst schon einmal durchgemacht
hat. Die Story ist durchdacht und kaum unlogisch, sie wirkt wie aus dem Alltag
gegriffen und nicht frei erfunden.
Was mir nicht so gut
gefiel, war, dass die Sichtweisen einfach sehr schnell wechseln und dann wieder
lange Passagen aus einer Perspektive folgen. Autumn's Erzählweise hat mich ein
wenig gestört, weil sie permanent in der du-Form schreibt, was dann irgendwann
seinen Reiz verliert. Zum Ende hin ist das Buch auch sehr gestaucht, Autumn's
Gefangenschaft ist nicht sehr ausführlich und sie kommt relativ schnell wieder
frei.
Fazit:
Ich würde das Buch
jedem ans Herz legen, der Familienkonflikte, wechselnde Erzählweisen und
verschiedene Gefühlswelten mag. Für Fantasyfans und Menschen, die eine konstante
Erzählart bevorzugen ist es eher nichts.


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